Kinderschutzbund Laupheim: Ein großer Schritt nach vorn

Die Mini-Nestschaukel macht richtig Spaß! Im Hintergrund erkennt man den neuen Sandkasten, der noch auf seine Überdachung wartet.

Laupheim (wb) – Freude, Dankbarkeit und Erleichterung waren unüberhörbar, als Frau Dreiz, die Vorsitzende des Ortsverbandes, am 24.09. die Einweihung des neuen Krippenspielplatzes vor einer ansehnlichen Gästeschar eröffnete. Im Außenbereich kann das „Schaukelbär“-Team den Bewegungs- und Spielbedürfnissen der Kleinkinder nun erheblich besser gerecht werden als bisher. Um dieses Ziel zu erreichen, bedurfte es der Zusammenarbeit vieler Förderer: die Stadtspitze, der Gemeinderat, Bauhofmitarbeiter, beauftragte Fachbetriebe, dazu ein paar überaus großherzige Sponsoren sowie „die Uschi“, die als Vorsitzende für „ihren“ Kinderschutzbund mit ganzer Kraft an vielen Stellen gleichzeitig kämpft.

Mit dem Erwerb der Liegenschaft Pfeifferstraße 10/2 und mit dem Abriss des nicht mehr sanierbaren Wohnhauses der verstorbenen Eigentümerin schuf die Stadt die Voraussetzungen für die Anlage eines krippeneigenen Spielplatzes. Durch einen Zaun mit abschließbarem Tor ist er wirksam abgegrenzt zu dem Bereich, der nachmittags von spielenden Schulkinder bevölkert wird.

Im zwanglosen Gespräch erinnerte sich Hauptamtsleiter Schoch sehr genau, wie alles in der Pfeifferstraße begann: Anfang der achtziger Jahre musste der Ortsverband, welcher außerordentlich beengt in der ehemaligen Reinigung Merkle in der Rabenstraße untergebracht war, der Erweiterung der Realschule weichen. Bürgermeister Schick beauftragte damals Herrn Schoch mit der Einrichtung einer provisorischen Bleibe in dem von der Stadt erworbenen Altbau in der Pfeifferstraße 10/1. Der Nutzungsvertrag trägt das Datum 19.04.1983. Er gilt bis heute und ist ein schlagender Beweis dafür, dass Provisorien zuweilen von erstaunlicher Dauer sind. Beim lockeren Stehimbiss, den Eltern und einige Vorstandsmitglieder vorbereitet hatten, konnte es sich Herr Beurer – seit 38 Jahren Schriftführer beim OV – nicht verkneifen, spitzbübisch anzumerken: „Vielleicht überlebt unser Altbau sogar das Rathaus!“

Ein ‚Sahnehäubchen‘ der Spielplatzausstattung steht allerdings noch aus. Der neue Sandkasten wird eine regensichere Überdachung mit Überständen auf allen vier Seiten erhalten. Einhängbare Seitenteile aus festem Tuch werden bei Bedarf einen sicheren Schutz vor dem schrägen Einfall heißer Sonnenstrahlen und ggf. vor zugigem Wind bieten. Im Laufe des Monats Oktober verfügt dann der „Schaukelbär“ praktisch über einen Allwetter-Sandkasten, in dem die U3-Kinder ihren Bewegungsdrang auch bei ungünstiger Witterung ausleben können. Möglich macht diesen lang ersehnten Fortschritt das tolle Engagement der Stadt und die Großzügigkeit der Sponsoren, auf die der Ortsverband angewiesen bleibt.


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